Kompetenzen in der Kita

Obst- und Gemüsekiste

In unse­rer Ein­rich­tung gibt es eine Obst- und Gemü­se­kis­te. Die Eltern kön­nen täg­lich Obst und/​oder Gemü­se mit­brin­gen, wel­ches dann nach und nach bei den Mahl­zei­ten unter allen Kin­dern ver­teilt wird. 

Die mit­ge­brach­ten Lebens­mit­tel wer­den vom Per­so­nal zube­rei­tet, anspre­chend auf Tel­lern ange­rich­tet und im Bis­tro auf die Tische gestellt, so dass sich jedes Kind neh­men kann, was ihm schmeckt oder was es pro­bie­ren möchte.

So kön­nen die Kin­der zusätz­lich zur mit­ge­brach­ten Brot­zeit bei uns jeden Tag vit­amin­reich und gesund essen. Sie haben die Mög­lich­keit evtl. noch unbe­kann­te Lebens­mit­tel und neue Geschmacks­rich­tun­gen ken­nen zu lernen. 

Wassergewöhnung

Regel­mä­ßig (mind. ein­mal pro Quar­tal ) besu­chen wir das nahe­ge­le­ge­ne Hal­len­bad in Königs­berg i.Bay. um die Kin­der der Regel­grup­pen spie­le­risch an das Was­ser her­an­zu­füh­ren und so den Spaß und die Freu­de am Schwim­men zu för­dern. Immer wie­der wird betont, dass die Zahl der Kin­der steigt, die bis zum Schul­ein­tritt wenig oder gar kei­ne Was­ser­er­fah­run­gen haben. Dies erschwert das Erler­nen von Schwimm­tech­ni­ken und birgt die Gefahr von Unfäl­len im und um das Was­ser. Dem wol­len wir entgegentreten. 

Mit zwei Erzie­he­rIn­nen, von denen mind. eine die Ret­tungs­schwim­mer­aus­bil­dung besitzt, wer­den die Kin­der ins Was­ser beglei­tet. Dort selbst haben sie die Mög­lich­keit zu spie­len, zu tau­chen und ein­fach nur Spaß zu haben. Mate­ri­al wie Schwimm­nu­deln, Bäl­le usw. ste­hen uns dort zur Ver­fü­gung. Wir ver­brin­gen ca. 40 Minu­ten im Wasser. 

Die Anmel­dung zur Was­ser­ge­wöh­nung wird in der Kita bekannt­ge­ge­ben. Kin­der kön­nen mit Abspra­che der Eltern ein­ge­tra­gen wer­den. Es ent­steht ledig­lich ein Unkos­ten­bei­trag von 2,50 €.

Naturbegegnung und Walderfahrung

Zahl­rei­che Ange­bo­te in und rund um die Natur bie­ten den Kin­dern die Mög­lich­keit die Natur ken­nen­zu­ler­nen, neue Din­ge zu ent­de­cken, Ver­ant­wor­tung für die Umwelt zu über­neh­men und ein Bewusst­sein für die die­se zu schaffen. 

In unmit­tel­ba­rer Nähe unse­rer Ein­rich­tung befin­den sich natur­be­las­se­ne Wald­we­ge, die zum Spie­len und Toben ein­la­den. Vor­bei an der Elsa befin­det sich der Zugang in ein Wald­stück, wel­ches vie­le Spiel- und Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten bie­tet. Über die­sen Wald­weg gelan­gen wir außer­dem direkt zum Wald­spiel­platz, wel­chen wir sowohl in unse­re jähr­lich statt­fin­den­de Wald­wo­che als auch spon­tan in den Kin­der­gar­ten­all­tag einbinden. 

In unse­rer Wald­wo­che besu­chen wir täg­lich bei Wind und Wet­ter den Wald­spiel­platz. Nach dem Mor­gen­kreis pick­ni­cken wir vor Ort gemein­sam. Anschlie­ßend dür­fen die Kin­der den gesam­ten Spiel­platz und das angren­zen­de Wald­stück erkun­den und wer­den dabei von den Erzie­he­rIn­nen unter­stützt und über die Vor­gän­ge in der Natur informiert. 

Religiosität

Unse­re Kita gehört kei­ner Kir­chen­ge­mein­de an. Den­noch fei­ern wir christ­li­che Fes­te im Lau­fe des Kalen­der­jah­res. Dazu gehö­ren St.Martin, Ern­te­dank, Niko­laus, Weih­nach­ten und Ostern. 

Die Inhal­te der Fes­te wer­den auf­ge­grif­fen und mit Geschich­ten, Bil­dern und Lie­dern mit den Kin­dern erar­bei­tet und gefeiert. 

Vorschulprogramm

Das Vor­schul­pro­gramm wird jähr­lich indi­vi­du­ell auf unse­re Vor­schul­kin­der abge­stimmt. Es beinhal­tet die Vor­schul­ta­ge (die sich mit ver­schie­de­nen The­men, wie z.B. Zah­len, Buch­sta­ben, den Jah­res­kreis und die Jah­res­zei­ten, Expe­ri­men­te usw. beschäf­ti­gen), das Trau-dich-Pro­gramm, einen Besuch bei der Poli­zei, einen Aus­flug, eine Über­nach­tung und die Ver­ab­schie­dung aus dem Kindergarten. 

Trau-dich-Programm:

Unter dem Mot­to „Kei­ner ist zu klein, um Hel­fer zu sein“ wer­den den Kin­dern Unfall­ge­fah­ren auf­ge­zeigt und sie wer­den kind­ge­recht an das The­ma „Ers­te Hil­fe“ her­an­ge­führt. So wird gezeigt, wie Unfäl­le zu ver­mei­den sind und wie man im Ernst­fall rich­tig und fach­ge­recht Hil­fe leis­ten kann. Die Kin­der erwer­ben durch das Pro­gramm nicht nur eine posi­ti­ve Grund­ein­stel­lung zum Hel­fen, son­dern wer­den auch emp­find­sam für den eige­nen Kör­per. So kann sich das Erleb­nis „Not­fall“ für die Ent­wick­lung des Kin­des posi­tiv aus­wir­ken. Das Kind wird selbst­be­wuss­ter, die Angst vor dem Hel­fen wird gerin­ger. Die Grund­stei­ne für Zivil­cou­ra­ge wer­den gelegt.

Ergänzt wird unser Vor­schul­pro­gramm durch das Pro­gramm Soft-Step, wel­ches in Koope­ra­ti­on mit der Regio­mon­ta­nus Grund­schu­le Königs­berg i.Bay. statt­fin­det. Das gesam­te Pro­gramm unter­stützt die Kin­der beim Über­gang (=Tran­si­ti­on) vom Kin­der­gar­ten zur Schule. 

Auch wäh­rend des Vor­schul­pro­gram­mes wird nach dem situa­ti­ons­be­ding­ten Ansatz gear­bei­tet und bei Bedarf auf aktu­el­le Inter­es­sen oder Pro­ble­me unse­rer Vor­schü­le­rIn­nen eingegangen.