Kinderkrippe

Jedes Kind ist von Geburt an eine voll­stän­di­ge Per­sön­lich­keit. Das wich­tigs­te, was wir Kin­dern mit­ge­ben kön­nen, ist Ver­trau­en. Die ers­ten Lebens­jah­re bil­den das Fun­da­ment für das Leben. Nie wie­der ler­nen Kin­der so schnell und inten­siv wie in die­ser Zeit. Kin­der ler­nen spie­le­risch und ganz­heit­lich. Der gan­ze Tag ist somit ein gro­ßes Lern- und Ent­wick­lungs­feld. Sie ent­de­cken, pro­bie­ren aus und wol­len dies selbst erle­ben. Unse­re Krip­pen­grup­pe trägt den Namen „Mäu­se­nest“.

Kom­pe­ten­zen der Krip­pe

Die Basis unse­rer Arbeit ist eine am Kind ori­en­tier­te Päd­ago­gik, die die indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten der Kin­der auf­greift. Wir beob­ach­ten das Spiel der Kin­der und erken­nen dar­aus, wel­che Inter­es­sen die Kin­der gera­de ver­fol­gen. Anhand unse­rer Beob­ach­tun­gen erstel­len wir den „Lotus­plan“. Krip­pen­kin­der ent­wi­ckeln sich rasant. Ihre Bedürf­nis­se sind einem ste­ti­gen Ver­än­de­rungs­pro­zess unter­wor­fen. Des­halb beob­ach­ten wir die Kin­der und erhal­ten so eine Fül­le von Hin­wei­sen, was sie gera­de beschäf­tigt. Dar­aus erstel­len wir dann den Lotus­plan.

Lotusplan

Um die Kern­fra­ge „Was tun die Kin­der?“ grup­pie­ren sich acht Fel­der zum Ein­tra­gen aus­ge­wähl­ter Beschäf­ti­gun­gen, die aus unse­ren Beob­ach­tun­gen resul­tie­ren.

Die Pla­nung unse­rer Arbeit ist somit indi­vi­du­ell auf die Kin­der in unse­rer Grup­pe zuge­schnit­ten.

Ein Bei­spiel: Klet­tern die Kin­der viel, dann bie­ten wir ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten zum Klet­tern an: Im Turn­raum kön­nen sie die Klet­ter­wand erklim­men. Ein Klet­ter­weg über unse­re Soft­bau­stei­ne wird auf­ge­baut usw. Wir schaf­fen also Gele­gen­heit, um wei­te­re Klet­ter­er­fah­rung zu sam­meln und den damit ver­bun­de­nen Ent­wick­lungs­schritt zu unter­stüt­zen.

Unse­re Arbeit beinhal­tet eben­so das Fei­ern von Fes­ten und das Ken­nen­ler­nen und Erle­ben der Jah­res­zei­ten. Wir sin­gen, bas­teln, oder spie­len im Hin­blick auf die Jah­res­zei­ten. Auch die inten­si­ve Eltern­ar­beit unter­stützt unser Han­deln. Bringt das Kind zum Bei­spiel einen Mai­kä­fer von zu Hau­se mit, grei­fen wir das The­ma auf und geben die­sem Impuls Frei­raum in unse­rem Tages­ab­lauf.

Kinderkrippe der Kita Unter der Burg

Wir arbei­ten bei der Ein­ge­wöh­nung in Anleh­nung an das „Ber­li­ner Modell“. Das Ber­li­ner Modell ist ein Kon­zept, das die eltern­be­glei­te­te Ein­ge­wöh­nung in den Kin­der­gar­ten­all­tag unter­stützt. In ver­schie­de­nen Pha­sen und mit Unter­stüt­zung einer Bezugs­per­son wer­den die Kin­der dabei mit der neu­en Umge­bung und den Erzie­he­rIn­nen ver­traut gemacht.